ERNÄHRUNG || Wie ich dauerhaft meine Ernährung umgestellt habe

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Jeder hat unterschiedliche Beweggründe, warum er seine Ernährung auf eine gesunde Ernährung umstellen möchte. Manche sind krank, übergewichtig, manch einer ist vielleicht gesund, und möchte seine Fitness verbessern, und gesund bleiben. Der beste Antrieb, um sich dauerhaft gesund zu ernähren, ist, regelmäßig Sport zu treiben. Denn der Körper braucht dann eine hochwertige Ernährung und das Körpergefühl verbessert sich.

ERNÄHRUNG || Übersicht zu allen Vitaminen

Vitamine braucht unser Körper täglich für zahlreiche überlebensnotwendige Prozesse. Diese lebenswichtigen Stoffe, Vita = Leben, liefern zwar keine Energie, sie dienen jedoch der Energiegewinnung. Indem sie die Verwertung von Kohlenhydraten, Proteinen und Mineralstoffen regulieren, werden diese Nährstoffe durch Vitamine ab- … Weiterlesen
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Eine ganz wichtige Erfahrung in diesem Prozess war für mich zum einen zu lernen kleine Brötchen zu backen, und Stück für Stück meine Ernährung zu verbessern, anstatt von heute auf morgen komplett auf die super Ernährung umzusteigen und zu scheitern, weil man es meiner Erfahrung nach am besten progressiv macht. Und zum anderen habe ich gelernt mir keine zeitlichen Barrieren mehr zu setzen. Ich habe Zeit-Vorgaben weggelassen, denn die habe ich fast nie geschafft und das fühlte sich dann an, als wäre ich gescheitert. Ein Beispiel: Mein Ziel ist es, in den nächsten 6 Monaten, also bis November, meinen Zuckerkonsum von 80 g (das habe ich verdrückt am Tag, kein Scherz) auf die empfohlenen 20 g/Tag* zu reduzieren. 80 g Zucker sind circa 2 Tafeln Schokolade oder, was ich verdrückt habe, 2 Packungen Marzipankugeln. Ich wäre gescheitert dieses Zeitfenster einzuhalten.

Stattdessen habe ich folgendes gemacht. Ich habe weiterhin circa 1-2 Packungen Schokolade am Tag verdrückt und mir immer wieder gesagt: Du musst weniger Zucker essen. Jedes Mal, wenn ich Süßigkeiten gekauft habe und jedes mal, wenn ich sie gegessen habe, habe ich mir zugestanden: es ist ok, dass du das jetzt isst, und du musst es reduzieren. Noch 2016 habe ich circa stolze 80 g Zucker am Tag gegessen in Form von Süßigkeiten. Wer mich kennt, wird wahrscheinlich denken: das kannst du dir doch leisten, hast du abgenommen? Ganz ehrlich: langweilig, erzählt mir doch mal was Neues. Mir ging es nicht ums Abnehmen, ich hoffe und glaube, dass diejenigen, die das lesen, die abnehmen wollen, auf jeden Fall von der Vorgehensweise profitieren können, weil sie sie übernehmen können. Das Ziel: gesund essen und leben ist das Gleiche, nur die Beweggründe sind unterschiedlich, warum dieser Wunsch in uns entsteht.

Selbstsabotage

Wie bei allen Vorhaben, ist auch die Ernährungsumstellung ein Prozess, kein Knopf, den man drückt. Dieser Prozess braucht Zeit. Du musst dir selbst Liebe, Geduld und die Zeit schenken, die du brauchst, um dein Ziel Schritt für Schritt zu erreichen.

Fahrradfahren

Warum stopfte ich auf einmal so viel Zucker in mich hinein? Nun, die Antwort ist einfach: ich hatte begonnen circa 10 h Ausdauersport in der Woche zu treiben und das dauerhaft über einen längeren Zeitraum. Auch der Körper ist glaube ich von Natur aus faul, versucht Energie zu sparen und sehnt sich nach dem schnellen Zucker. Nach circa 3 h Ausdauersport am Tag, war ich unterzuckert, wenn ich nach Hause kam und musste erstmal was essen, bevor ich anfangen konnte zu kochen. Damals griff ich zittrig zu Schokolade, heute stopfe ich mir beispielsweise Sonnenblumenkerne rein und ’ne Dose Champinion-Köpfe bevor ich anfange zu kochen.

Mein Körper hat sich über die Zeit an den Ausdauersport gewöhnt und ich habe Stück für Stück meine Ernährung umgestellt u.a. von Zucker auf proteinreichere Nahrung wie Sonnenblumenkerne, die nicht nur gesund sind für Haare und Haut, sondern auch einen hohen Anteil an Proteinen haben. Heute gehören Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Mandeln zu meinen Grundnahrungsmitteln, die ich immer zu Hause habe, und zwischen den Mahlzeiten esse. Ich esse 2 Hauptmahlzeiten am Tag. Ob das gut ist oder nicht, weiß ich nicht. Ich bin gesund und halte konstant mein Gewicht auf Konfektionsgröße S-M.

Gerade die dicken von euch (ich nenn das Kind mal offen heraus beim Namen) werden jetzt vermutlich denken – 10 h Ausdauersport am Tag! Ich bin froh, wenn ich auf 2 h pro Woche komme. Wie kommt man, ohne ins Fitnessstudio zu gehen oder sich großartig anzustrengen, auf 10 h Ausdauersport in der Woche? Fahrradfahren ist die Antwort. Ich fahre heute noch überall mit dem Fahrrad hin. Selbst einkaufen. Zur Arbeit kann man mit dem Fahrrad fahren, man nimmt sich ein frisches T-Shirt mit, ’ne Packung Feuchttücher und ein Deo. Ihr kommt mit einer Energie auf Arbeit an, dass es einfach nur Spaß macht den Arbeitstag zu beginnen mit Vollgas.

Um zum Zucker-Beispiel zurückzukommen: es war 2019, also 3 Jahre später, als mir auffiel: ich esse jetzt nur noch circa 2-3 Packungen Süßigkeiten pro Woche und lebe nach der empfohlenen Menge an Zucker. Dabei habe ich auf nichts verzichtet. Ich habe meinem Appetit auf Zucker nachgegeben und mir dabei immer wieder vor Augen gehalten: Du musst weniger Zucker essen, WENIGER ZUCKER. Habe es bestimmt auch auf meine Wunschliste geschrieben.

Wünsche aufschreiben!

Alles, was ich mir wünsche, schreibe ich auf meinen Wunschzettel. Das hilft mir meine Wünsche konkret zu formulieren und zu visualisieren. Manchmal hatte ich langersehnte Wünsche im Kopf und beim Aufschreiben musste ich auf einmal überlegen, wie ich den Wunsch formuliere.

Auf die richtige Formulierung kommt es an

Wenn ich etwas visualisiere, wird mein Wunsch in meiner Vorstellung Realität. Dabei ist es wichtig zu visualisieren, was ich möchte und nicht, was ich nicht möchte. Am Beispiel Zucker: denke ich, formuliere ich, visualisiere ich für mich: „Ich möchte nicht mehr so viel Zucker essen“, dann denke ich an? Viel Zucker, Berge von Zucker. Super, da kaufe ich gleich noch ’ne Packung mehr. Denke ich, formuliere ich, visualisiere ich: „Ich muss weniger Zucker essen!“, dann denke ich an die 2 Packungen Zucker und weniger Zucker, macht dann eine Packung Zucker. Ich visualisiere also wie aus zwei Packungen Zucker eine Packung Zucker wird. Ich werde und habe nur noch eine Packung Zucker gekauft, weil ich an 1 Packung Zucker gedacht habe.

Nicht, visualisiert das Gehirn nicht. Wenn ich meine Wünsche aufschreibe, dann achte ich darauf, dass ich sie positiv formuliere: was ich erreichen möchte, was ich mir wünsche und nicht, was ich mir nicht wünsche. Nehmen wir als weiteres Beispiel die Haut. Ich wünsche mir eine reine und gesunde Haut und nicht eine makellose Haut. Das woran ich denke, visualisiere ich. Bei dem Wort makellos beispielsweise würde ich an Makel denken, ich möchte allerdings an eine gesunde, reine, schöne Haut denken. Was ich visualisiere wird wahr. Früher oder später. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man nach geraumer Zeit seinen Wunschzettel liest, und anfängt großzügig zu streichen.

Mehr Proteine, weniger Zucker

Was wollte ich noch verändern?

Gesunde Kohlenhydrate

Viele Jahre bevor der Wunsch kam den Zucker zu reduzieren, weil es gesünder für mich ist, hatte ich den Wunsch mehr Reis zu essen. Reis ist gesund und enthält langkettige Kohlenhydrate. Im Gegensatz zu Nudeln, die aus kurzkettigen Kohlenhydraten bestehen. Die Länder, deren Einwohner weltweit die gesündeste Bevölkerung stellen, essen als Hauptnahrungsmittel Reis. Ich hatte mich hauptsächlich von Nudeln und Spaghetti ernährt. Wenn ich Hunger hatte und angefangen habe zu kochen, habe ich gesagt: Nudeln, Nudeln, Nudeln! Das war 2012.

2020 koche ich gar keine Nudeln mehr und auch keine Spaghetti, sondern Reis und Kartoffeln. Nicht nur, weil ich glaube, dass es gesünder ist, esse ich keine Nudeln mehr, sondern auch, weil es keinen Sinn mehr ergibt. Wenn ich bei meinem Grundumsatz bei 10 h Ausdauersport/Woche Nudeln esse als Mahlzeit, kann ich 2 Stunden später wieder kochen, weil ich wieder Hunger habe.

Neben Reis und Kartoffeln, esse ich als dritte Kohlenhydrat-Quelle Brot. Brot backe ich circa 1x pro Woche selbst bzw. brate ich es im Topf – Pfannenbrot, super lecker. Ich nehme im Durchschnitt 500 g Mehl/Woche zu mir. Eine lange Zeit habe ich kein Brot gegessen. Ich merke, dass sich Brot positiv auf die Gesundheit meiner Haare auswirkt. Meine Haare werden schön seidig, wenn ich Brot gegessen habe.

Damals wollte ich von Nudeln weg, auch, weil die Nudeln, die mir schmeckten aus Weizen bestanden und Weizen auch umstritten ist. Reis mochte ich damals noch nicht so gerne. Interessanterweise esse ich heute fast täglich Reis, es ist mein Hauptnahrungsmittel im Bereich der Kohlenhydrate geworden, weil mir Reis richtig gut tut. Reis ist leicht verdaulich, hält lange satt und ich fühle mich einfach gut mit Reis. Ich glaube das ist der Grund, warum ich zum Reisesser geworden bin, obwohl ich damals nicht so gerne Reis aß.

Mein aktueller Lieblingsreis

  • Lidl: Golden Sun, Basmati Reis
  • Aldi: Bon-Ri, Jasmin Reis

Selbst Brot backen

Zum Brot backen nehme ich BIO Dinkelmehl oder Roggenmehl. Je höher die Zahl auf der Mehlverpackung, desto höher ist der Anteil an Mineralstoffen.

Die Ziffern auf den Mehlverpackungen zeigen den Mineralstoffgehalt (mg/100 g) des Mehls an. Also die Menge an Magnesium und Kalium, die Menge der Ballaststoffe, B-Vitamine und der pflanzlichen Eiweiße, die pro 100 Gramm Mehl enthalten sind. Ein Dinkelmehl 1050 enthält also 1050 Milligramm Mineralstoffe pro 100 Gramm.

Mein aktuelles Lieblingsmehl

Penny: BIO Dinkelmehl 1050

Ich esse, wenn ich Hunger habe

Ich esse zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ich esse, wenn ich Hunger habe. Auch, wenn das nachts um 3.00 Uhr oder um 1.00 Uhr ist. Gehe ich mit Hunger ins Bett, weil ich zu müde oder zu faul bin, mir was zu essen zu machen, schlafe ich unruhig. Zur Not helfen dann Nüsse und Kerne, wenn man einen langen Tag hatte und müde ist.

In Maßen esse ich fast alles

Bis auf wenige Ausnahmen, esse und trinke ich fast alles. Manches, bspw. Milchprodukte nur in Maßen, also 1-2 Stück Hartkäse/Monat. Ich liebe Käse. Während ich mich früher fast ausschließlich von Milchprodukten ernährt habe, vertrage ich es heute nicht mehr. Cola ist für mich absolut Tabu, da Cola die Schleimhäute wegätzt. Als Experiment kann man hierzu ein Stück Fleisch ein paar Tage in Cola legen, und schauen, wie lange es dauert, bis von dem Fleisch nichts mehr übrig ist. Ein Reizdarm-Syndrom wäre mir Cola nicht Wert, anderen Menschen schon. Fastfood und Bäcker sind erlaubt, jedoch kaufe ich mittlerweile fast kein Fastfood mehr, auch keine Brötchen beim Bäcker, weil ich mich zum einen ekel, wie und wo die Sachen zubereitet werden und zum anderen, weil ich von Mc Donalds bspw. Knieschmerzen bekomme nach dem Essen, und ein unangenehmes Völlegefühl habe, dass ich mir nur denke: widerlich. Das letzte mal war ich vor 3 Jahren bei Burger King. Fleisch und Wurst esse ich, nur selten.

Fisch statt Fleisch

Ich esse Fisch, vor allem Matjes/Hering, da Matjes/Hering nachhaltig befischt wird und die Fischbestände von Matjes/Hering gesund sind. Matjes sind besonders milde, vor Erreichen der Geschlechtsreife verarbeitete, Heringe. Matjes/Hering enthält reichlich Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D, welches nur in geringen Mengen in der Nahrung enthalten ist und sonst vom Körper über Sonnenlicht aufgenommen wird. 2 Packungen Hering à 255 g, also insgesamt 510 g Hering/Woche reichen aus, um den Vitamin D Bedarf eines Erwachsenen zu decken. Mit den rund 500 g Hering, ist auch der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren dick gedeckt. Im Vergleich zu Hering müsste man 4 Eier am Tag essen, um den Tages-Bedarf eines Erwachsenen an Vitamin D zu decken. Fisch ist meiner Meinung nach eine hervorragende Eiweißquelle. Beim Kauf sollte man auf nachhaltige Fischerei achten und als Verbraucher Verantwortung übernehmen. Lies hier mehr zu empfehlenswerten Fischsorten und worauf du beim Fischkauf achten solltest:

ERNÄHRUNG || Omega-3-Fettsäuren: Iss Fisch!

Warum Fisch gut für dich ist Omega-3-Fettsäuren Fisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die vor allem in Lein-, Raps- und Sojaöl sowie in Fischen und anderen Meerestieren vorkommen. Omega-3-Fettsäuren sind lebenswichtig für den Menschen. Da der Mensch … Weiterlesen
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Trinken

Wasser

Ich glaube am gesündesten ist es Wasser zu trinken. Durch das Trinken von Wasser, versorge ich meinen Körper mit Mineralien. Ich trinke täglich Wasser mit ’nem Spritzer Limettensaft. Limetten decken meinen Bedarf an Vitamin C. Die Limetten presse ich frisch ins Wasser. Wenn meine Lippen trocken sind, ist das ein Zeichen, dass ich mehr Trinken muss.

Orangensaft

Ich trinke Orangensaft und Blutorangensaft, Direktsaft aus der Supermarkt-Kühlung. Softgetränke trinke ich fast nie, außer im Urlaub gönne ich mir mal eine Fanta, wenn andere ihr Bier trinken.

Alkohol

Alkohol lässt die Haut und meinen Körper altern. Um Alkohol wieder auszuscheiden, muss der Körper auf wichtige Ressourcen zurückgreifen. Alkohol belastet die Organe und sorgt dafür, dass Zellen, auch Gehirnzellen absterben mit jedem Schluck Alkohol. Menschen, die im hohen Alter noch eine jugendliche Haut haben, trinken keinen Alkohol und rauchen nicht. Ich trinke daher seit vielen Jahren keinen Alkohol. Alkohol gibt mir nichts. Es gibt alkoholfreie Getränke, die glücklich machen, weil sie dem Körper gut tun. Ein Bananen-Sojamilch-Shake zum Beispiel.

Cranberry-Saft

Bei DM gibt es Säfte in kleinen Glasflaschen. Der Cranberry-Saft wirkt Wunder bei Menstruations-Beschwerden und häufigem Wasserlassen. Cranberries wirken positiv auf die Harnwege. Der Saft wirkt sofort positiv auf die Gesundheit der Harnwege.

Nahrungsergänzungsmittel/

Supplements

Ich supplementiere nichts, nehme keine Nahrungsergänzungsmittel. Wer sich gesund ernährt und gesund lebt, hat alles, was er braucht. Mein Ziel ist es so zu essen, dass ich meinen Körper über die Nahrung ausreichend mit allem versorge. Das sorgt für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Einzige Ausnahme ist jodiertes Speisesalz. Auf Fluorid-haltiges Salz sollte man meiner Meinung nach verzichten, genauso wie auf Nahrungsergänzungsmittel. Nahrungsergänzungsmittel lagern sich in Organen ab und belasten Ausscheidungsorgane und die Leber. Sie begünstigen eine ungesunde Lebensweise.

Ein gesundes Maß, auch im Sport

Als ungesunde Lebensweise sei an dieser Stelle als Beispiel der Leistungssport benannt. Vieles, das man exzessiv betreibt, wirkt sich negativ aus. Das richtige Maß ist das Ziel. So sehr ich mich wie viele andere für Leistungssport begeistere und mitfiebere, habe ich mich bewusst gegen den Leistungssport entschieden, weil es gesundheitsschädigend ist. Boris Becker als Beispiel brauchte bereits mit Anfang 40 eine neue Hüfte. Ist ja schön, dass er Wimbledon gewonnen hat, ich würde meine Hüfte dafür nicht hergeben. Viele Leistungssportler betreiben Raubbau mit ihrem Körper, der sich meist nur mit Nahrungsergänzungsmitteln kompensieren lässt. Eine gesunde Lebensweise ist Leistungssport meiner Meinung nach nicht.

Ich habe mir gesunde Sportarten gesucht, wie Wandern und Fahrradfahren für die Ausdauer, Yoga für die Beweglichkeit und Langhanteltraining zum Muskelaufbau, die auch nur gesund sind, wenn man sie in Maßen ausübt. Immer wieder sehe ich Übergewichtige joggen. Super, wenn man sich bewegt. Übergewichtigen würde ich zu Anfang das Fahrrad empfehlen, das 60 % deines Gewichts trägt ohne, dass du dir deine Gelenke, Bänder und Sehnen in‘ Arsch machst. Wenn man dann auf einem Gewicht ist, das man den Gelenken zumuten kann, würde ich eher Wandern oder Walken gehen, denn auch Joggen ist meiner Meinung nach ein ungesunder Sport genauso wie Fußball. Gesund essen und ein gesunder Sport in Maßen.

Befreie dich selbst

Befreie dich aus krank machenden Beziehungen. Kranke abhängig machende Beziehungen spiegeln sich meist nach außen wider durch den Konsum von abhängigmachenden Substanzen wie Alkohol und Tabak bspw., die verbreitet sind. Schon einmal von Menschen gehört, die bei Liebeskummer rauchen wie ein Schlod und saufen wie ein Loch? Es muss nicht der Partner sein, es kann auch eine andere Beziehung zu einem Menschen in deinem Umfeld sein, zu der du eine abhängige Beziehung hast und deswegen abhängig machende Substanzen konsumierst. Erfahrungsgemäß ist man erfolgreicher sich von abhängig machenden Substanzen zu befreien, wenn man sich auch aus den abhängig machenden Beziehungen löst und befreit. Eine abhängige Beziehung spiegelt sich dadurch wider, dass einer oder beide krankhaftes manipulatives Verhalten aufeinander ausüben, was meist das Resultat eines Machtkampfes ist. Du findest diese Art Beziehung überall. Auch häufig zu einem oder beiden Elternteilen, Freunden, Geschwistern, Tanten, Onkeln. Schon einmal das Gefühl gehabt, dass dich deine Familie oder dein Freundeskreis klein hält, klein macht? Schon einmal gedacht, dass dein Umfeld dir deine Vorhaben und Träume nicht zutraut?

Rette dich selbst

Rette dich selbst las ich 2014 auf einem T-Shirt eines Mannes in der Boulderhalle Ostbloc in Berlin. Ich finde es heute noch ein bisschen hart formuliert, denn ich habe mich zwar selbst gerettet, allerdings hatte ich dabei Hilfe. Ohne Hilfe und Liebe hätte ich es vielleicht gar nicht, später und nicht so gut geschafft.

Ausmisten

Burning Down The House

2014 habe ich angefangen in meinem Leben aufzuräumen. Nicht nur „Freunde“ und Familienangehörige auszumisten, sondern auch meinen Hausstand. 2015 habe ich meinen kompletten Hausstand, fast alles, was ich besessen habe: Klamotten, Schmuck, Fotos, Möbel, Handy, Laptop auf den Müll geschmissen. Ich habe mein altes Leben auf den Müll geschmissen. Am Ende habe ich einen Rucksack behalten, den ich mir 2014 gekauft hatte, als ich am Anfang meines neuen Lebens stand, mein Abiturzeugnis, meinen Führerschein und die Klamotten, die ich am Körper trug, die ich auch 2014 gekauft hatte. Ich war zumindest vom materiellen Balast befreit, der mich an eine Zeit erinnerte, die ich hinter mir lassen wollte. Innerlich war ich noch nicht ganz frei von kranken Beziehungen, die mich krank machten. Ich war 2015 auf einem guten Weg und ich hatte angefangen auszubrechen aus der Hölle. 3 Tage lang lief ich aus meiner Berliner Wohnung zu den Mülltonnen. Berlin ist für mich bis heute ein Loch. Meine geliebte Heimat und ein Loch. Die Lebensbedingungen in Berlin halte ich für unterdurchschnittlich. Ich bin 2018 das zweite Mal aus meiner Heimatstadt weggezogen. Vorher musste ich allerdings in der Heimat klar Schiff machen.

Klar Schiff machen in der Küche

Bio

Hautpflege

Duschen

Am Ende des Reinigungsprozesses dusche ich mich kalt ab. Das verschließt die Poren und gibt einem einen kleinen Adrenalin-Kick. Ich habe Angst vor kaltem Wasser, man muss sich zu Anfang überwinden, was einen positiven Reiz setzt. Zudem fühle ich mich dann frisch. 2020 Dusche ich noch nicht komplett kalt. Das kommt vielleicht mit der Zeit noch. Wäre besser für die Umwelt und für die Haut, da heißes Wasser die natürliche Hautbarriere stört und gesunde Hautfette eher wegspült, als kaltes Wasser.

Naturkosmetik

Was du isst und trinkst, hat großen Einfluss auf deine Gesundheit und die Alterung deiner Haut. Eine Umstellung deiner Ernährung hat auch positive Wirkungen auf die Gesundheit und Reinheit deiner Haut. Ich habe auf meinen Wunschzettel geschrieben: Ich wünsche mir eine gesunde und reine Haut.

Aloe-Vera

Aloe-Vera ist die Heilpflanze für die Haut. Sie schenkt Feuchtigkeit und wundersame Inhaltsstoffe für die Wundheilung. Aloe Vera kühlt angenehm.

Aloe-Vera-Saft

Bei DM gibt es Säfte in kleinen Glasflaschen. Der Aloe-Vera-Saft zum Trinken heilt und erneuert die Haut vollständig.

Fasten

Jedem, der seine Ernährung dauerhaft umstellen möchte, kann ich das Fasten empfehlen. Ich habe über mehrere Wochen gefastet und es war herausfordernd, und befreiend. Meine Haut im Gesicht sah nach dem Fasten aus wie ein Pfirsich, so rosig und rein. Der ganze Körper wird sozusagen ausgemistet, aufgeräumt und gesäubert. Für die persönliche Entwicklung kann das Fasten eine wichtige Erfahrung sein. Zudem wirkt sich Fasten positiv auf die Psyche aus. Der Körper wird trainiert, denn der Körper hat beeindruckende Mechanismen entwickelt bei Hungerperioden funktionsfähig zu bleiben. Daher glaube ich, dass Fasten eine gute Sache ist, die man allerdings mit Bedacht machen sollte.

Ich habe 2015 (jetzt ist 2020) einmal über mehrere Wochen gefastet. Seitdem nicht mehr. Also nur 1x in bisher mindestens 6 Jahren. Dieses Jahr werde ich denke ich nicht mehr fasten. Ich vertraue da meinem Bauchgefühl. Als ich gefastet habe, habe ich nichts gegessen und nur Leitungswasser getrunken. Ich habe nicht abgeführt und auch keine Brühen o.ä. getrunken. Ich habe meinen Körper 3 Wochen auf das Fasten vorbereitet, indem ich in den drei Wochen vor dem Fasten zunächst die Nahrung für 2 Tage reduziert habe und dann für 1 Tag nichts gegessen habe. Das habe ich in den drei Wochen vor dem Fasten 2x gemacht, ehe ich dann für mehrere Wochen nichts gegessen und nur Wasser getrunken habe. Ich hatte jeden Tag Frühstück, Mittag und Abendessen auf dem Tisch. Das war glaube ich wichtig für das Durchhalten des Fastens, da ich so meinem Gehirn signalisiert habe, dass ich in Sicherheit bin, also nicht verhungern werde, und aus freiem Willen nichts esse, um den Körper zu reinigen.

Die Hälfte hat geschafft, wer angefangen hat

Eine gute Sache, für alle, vor allem für Menschen, die aufgrund ihrer Pflichten als Eltern im Alltag eingespannt sind, ist, eine Weiterbildung zu machen. Sich irgendein Thema zu suchen, einen Kurs, eine Weiterbildung, und anzufangen sich wieder Zeit einzuräumen, in der es nur um einen selbst geht. Eine tolle Erfahrung ist es auf eine Weiterbildung zu fahren, die außerhalb deines Wohnortes liegt, beispielsweise für eine Woche. Es ist aufregend, du bist vielleicht seit Jahren das erste Mal wieder ganz für dich allein, was für viele auch beängstigend ist.

Du lernst neue Leute kennen, die auch an dem Kurs/der Weiterbildung teilnehmen und die, wie du auch allein angereist sind. Und zum ersten Mal seit langem geht es in dieser Teilnehmergruppe nur um dich allein. Du bist ein Teil dieser neuen Gruppe und dabei ganz für dich. Ich denke, dass das eine gute Sache ist sich auf seine Ziele zu konzentrieren und sich selbst etwas Gutes zu tun. Seine Gedanke nur sich selbst zu widmen und etwas nur für sich allein zu tun. Im besten Fall schließt man dabei neue Freundschaften und vor allem lernt man Menschen kennen, die ähnliche Interessen haben, die Ähnliches beschäftigt, die ähnliche Ziele haben und wie du etwas verändern möchten.

Man sollte auf seriöse Angebote achten. Im Moment gibt es beispielsweise eine Bewegung im Internet, dass alle möglichen „Coaches“ versuchen eine exklusive Community aufzubauen, um Geld zu verdienen. Verkäufer/Coaches, die Online-Coachings verkaufen zu allen möglichen Themen und dann hast du beispielsweise Zugang zur geschlossenen Gruppe bei Facebook. Lebens-Coaches, die auf der einen Seite Achtsamkeit verkaufen und auf der anderen Seite nach Jahren des Erfolges Stadien an Followern füllen, sind widersprüchlich. Bei diesen Veranstaltungen wird eine Art Massenhysterie bei den Teilnehmern ausgelöst, die alles andere als achtsam ist, sondern gefährlich. Es ist gefährlich eine Menschenmasse in einem Stadium emotional aufzumachen und diese dann in der Masse allein zu lassen. Es ist von Teilnehmern berichtet worden, die auf diesen Massenveranstaltungen zusammengebrochen sind. Trainer oder Coach ist kein geschützter Begriff. Jeder darf sich Coach nennen, ob er nun dafür ausgebildet wurde oder nicht. Staatliche Anbieter beispielsweise achten darauf, dass die Trainer eine staatliche Aus- und Weiterbildung haben.

Sich mit Gleichgesinnten austauschen

Worauf ich hinaus will, ist, dass es einen voranbringt sich zeitweise Angebote zu suchen in Form von Wissensveranstaltungen und Sport, wie beispielsweise Kurse an der Volkshochschule, Sportangebote der Landessport-Schulen, Reha-Sport-Verordnung vom Arzt, Veranstaltungen der IHK, um sich auszutauschen und sich mitzuteilen, um das zu leben, was man erreichen möchte. Es ist glaube ich nicht wichtig, dass das Thema mit Ernährung zu tun hat, sondern es ist wichtig sich Zeit für sich zu nehmen und etwas für sich zu machen, rauszukommen aus dem Alltag und sich auszutauschen, um etwas zu bewegen, und seine Ziele voranzubringen.

Regelmäßig Sport zu betreiben, ist meiner Meinung nach der beste Weg mit einer gesunden Ernährung zu beginnen. Wer regelmäßig Sport treibt, achtet auf seine Ernährung.

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