GESUNDHEIT || Höchstbegabung – Die Intelligentesten der Intelligenten

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Höchstbegabung bei Erwachsenen

Was unterscheidet die Hochbegabung (IQ 130 bis 145) von der Höchstbegabung (IQ 146 bis unendlich und noch viel weiter)?

Diese Frage stelle ich mir bis heute.

Genie oder Höchstbegabung? Eine Frage der Definition

Vorweg: es gibt heute zwei unterschiedliche Definitionen von Genie. Während man noch vor 15 Jahren Genie ab einem IQ von 160 definierte, definieren viele Quellen heute das Genie bereits ab einem IQ von 146. Bei der Definition der Höchstbegabung ist man sich allerdings einig, dass diese ab einem IQ von 146 definiert wird.

Ein Unterschied zwischen Hoch- und Höchstbegabten, der mir auffällt ist, dass viele Höchstbegabte oder Genies unserer Zeit ihr Studium nicht beendet, sondern abgebrochen haben, um Unternehmen zu gründen, die das gesamte Weltgeschehen verändert haben. Berühmte Beispiele sind Steve Jobs mit Apple, der Gründer von Diebold Nixdorf Heinz Nixdorf und – na klar – Bill Gates mit Microsoft. Auch Jeff Bezos soll eine Schule für Hochbegabte besucht haben.

You Go Girl!

Weibliche Beispiele sind Marie Curie, Hedy Lamarr, eine Hollywood-Diva, die die Technologie erfand, auf der heute Bluetooth und Mobilfunknetze basieren. Emmy Noether, Begründerin der modernen Algebra, sowie die durch den Film Hidden Figures berühmt gewordene Katherine Johnson, die für ihre Beiträge zur Berechnung der Flugbahnen für das Mercury-Programm und den ersten bemannten Flug zum Mond im Rahmen der Apollo-11-Mission Ende 2015 mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet wurde. Ja, und viel mehr als Marie Curie fielen mir auf Anhieb auch nicht ein. So ging es auch vielen Teilnehmern einer amerikanischen Erhebung von 2015, in der den meisten Teilnehmern gerade einmal ein Name von weiblichen Genies einfiel: Marie Curie. Na, eine haben wir noch: aus einem meiner persönlichen Lieblingsfilme: Erin Brockovich.

Wie kommt das? Zum einen sind Frauen von Natur aus bescheidener und tragen nicht so dick auf, wie die männlichen Kollegen. Dies fällt häufig in Lebensläufen auf, wo Mann, der nur ein gebrochenes Deutsch spricht gern mal angibt Deutsch als Muttersprache zu beherrschen. Zum anderen passiert es intelligenten Frauen in Berufen immer wieder, dass ihre Ideen von den männlichen Kollegen, als ihre eigenen Ideen ausgegeben werden, sie also schlicht hintergangen werden, oder erst gar nicht zu Wort kommen, nicht befördert und/oder gefördert werden wie die männlichen Kollegen. Auch bei Gründerinnen sollen männliche Gründer häufiger Finanzierungen abstauben, als die weiblichen Existenzgründerinnen. Sei’s drum. Dies sollte ja kein Frauen-Rechtler-Beitrag werden.

Ja nee is klar

Entgegen der weitläufigen Meinung, dass hochkarätige Berufe oder Positionen von Hochbegabten oder Höchstbegabten und Genies bekleidet werden, lässt sich feststellen, dass viele Professoren, Ärzte und Anwälte zwar meist überdurchschnittlich intelligent sind (um die 120 IQ, Durchschnitt liegt bei 100), jedoch nicht hoch- oder gar höchstbegabt.

Denn, was einen Arzt, Juristen oder Doktoranden auszeichnet, kann ein Höchstbegabter meist, so widersprüchlich das klingen mag, nicht leisten. Hoch- oder Höchstbegabte sind schnell gelangweilt, wenn sich Dinge wiederholen oder sie sich auf Dauer mit nur einem Thema beschäftigen müssen, wie beispielsweise bei einem Jurastudium oder einer Doktorarbeit.

Wie erkennt man einen Hoch- oder Höchstbegabten?

  • Hoch- oder Höchstbegabte haben fast immer einen Zick-Zack-Lebenslauf. Sie wechseln häufig den Beruf und ganze Berufszweige, ohne einen Abschluss in den jeweiligen Berufsfeldern haben zu müssen.

Perfektionistisch bis zur Lehmung!

  • Manche Hoch- oder Höchstbegabten sind derart perfektionistisch, dass sie es lieber gar nicht machen, als es schlecht zu machen oder nicht so gut, dass es ihren hohen Ansprüchen gerecht würde. Das muss man lernen und trainieren, wie man mit seinem Perfektionismus umgeht.
    • Wenn man es weiß, kann man darauf reagieren und seinem Perfektionismus entgegenwirken, dies gilt für alle Verhaltensweisen
    • Ein Beispiel: die Webseite, die man erstellt wird erst online gestellt, wenn sie perfekt ist (nach 1 Jahr immer noch nicht online gestellt). Lösung: Etwas ist besser als gar nichts. So kann man seine Webseite zum Beispiel auch bereits öffentlich suksessiv aufbauen und erweitern. Das hat mir echt geholfen. 2015 bin ich mit meiner 1. Webseite tramunquiero.com mit einem Bild und einem Kontakt-Formular online gegangen und war trotzdem stolz wie Oskar über meine 1. Webseite, die ich mir autodidaktisch erarbeitet habe.

Überlastung

  • Sie sind häufiger überlastet und ziehen sich zurück, brauchen ihre Ruhe, Zeit für sich,
  • Einzelgänger
  • Hoch- oder Höchstbegabte sind sehr sensibel, empathisch, bekommen feinste Schwingungen und zwischenmenschliche Spannungen mit. Sie analysieren häufig, meist auch unbewusst ihr Umfeld und stellen ganz automatisch logische Zusammenhänge her. Das Gehirn läuft fast 24 h am Tag auf Hochtouren und das zehrt an den Kräften. Daher kann der Schulunterricht an einer normalen Schule für einen Höchstbegabten zum Horror werden, weil 5 Tage die Woche ein Haufen Einflüsse auf den Höchstbegabten einrasseln, die durch die Hoch- oder Höchstbegabung sensibler verarbeitet werden.

Sendemast und der Reissack in China

Stellen Sie sich hier das Gehirn eines Höchstbegabten wie einen Sendemast vor. Wenn herkömmliche Sender in der Stunde 1000 Frequenzen empfangen, empfängt ein Höchstbegabter ein vielfaches mehr an Frequenzen, die nicht nur das Gehirn, sondern auch der ganze Körper des Höchstbegabten verarbeiten muss (beispielsweise in Form von Muskel-Anspannungen).

Ich würde sagen hier zeigt sich meiner bisherigen Beobachtung nach ein weiterer Unterschied zwischen Hoch- und Höchstbegabten. Der Höchstbegabte hört überspitzt gesagt den Reissack in China umfallen. Sie bekommen mehr mit, die Antennen sind feiner.

Daher ziehen sich Höchstbegabte raus und können gar keine Berufe ausüben, die die feinen Antennen überstrapazieren, beispielsweise in einer Produktionsanlage oder einem Großraum-Büro. Selbst der morgendliche Straßenverkehr kann einen Höchstbegabten schon fix und fertig machen, weil alle möglichen Sinneseindrücke, die andere kaum wahrnehmen, bewusst wahrgenommen, und verarbeitet werden.

Hoch- und Höchstbegabung: Schnittstelle zu den Hochsensiblen

Hier besteht eine Schnittstelle zu den Hochsensiblen, es ist allerdings nicht das gleiche. Denn bei nicht hochsensiblen Höchstbegabten schwingen die Emotionen nicht stundenlang nach, wie bei Hochsensiblen. Höchstbegabte sind zwar dann erschöpft, aber sind beispielsweise die Geräusche weg und es ist Ruhe, ist es dann auch gut, während Geräusche beispielsweise bei Hochsensiblen noch stundenlang nachschwingen.

  • Generell sind Sinneswahrnehmungen wie der Geruchssinn oder der Gehörsinn bei Hoch- oder Höchstbegabten stark verschärft. Sie werden dafür häufig als “empfindlich” kritisiert.

Hoch- oder Höchstbegabte sind durchaus hoch belastbar, nur eben wieder anders, als durchschnittlich intelligente Menschen. Der durchschnittlich intelligente Mensch kann Belastungen aushalten, die der Hoch- oder Höchstbegabte nicht aushalten kann und umgekehrt.

Ein Beispiel:

Der durchschnittlich intelligente Mensch kann Belastungen eines Großraum-Büros wegstecken, die der Höchstbegabte auf Dauer körperlich nicht aushalten kann, weil es ihn überlastet. Der Höchstbegabte hingegen kann 3 Tage an einem ruhigen Verhandlungstisch ausharren oder in seinem stillen Kämmerlein eine Woche lang am Stück wie ein besessener coden, Schreiben, was auch immer. Nur braucht der Höchstbegabte dazu einen sicheren, ruhigen und eigenen Rückzugsort ohne Störungen von außen.

Underachievement bei Höchstbegabung

Wer das nicht kann oder gelernt hat, sein kreatives Genie auszuleben, ist noch lange nicht automatisch nicht Höchstbegabt, denn wie bei den Hochbegabten auch, gibt es bei den Höchstbegabten Underachiever. Underachievement entwickelt sich bei Hoch- oder Höchstbegabten häufig bereits in der Kindheit, und ist meist auf eine negative Prägung zurückzuführen, beispielsweise, weil der Hoch- oder Höchstbegabte bereits als Kind merkt, dass er für seine Besonderheit Ablehnung erfährt, und Probleme bekommt, beispielsweise Mobbing, Ärger, weil er in der Schule eine natürliche Verweigerungshaltung einnimmt, weil er seinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn nachkommt.

  • Ausgeprägter Gerechtigkeitssinn
    • Die Wirtschaftlichkeit wird einen Hoch- oder Höchstbegabten in einem Prozess wenig interessieren: Es geht um’s Prinzip! 🙂

Aus diesem Schmerz heraus, wenn der Hoch- oder Höchstbegabte nicht durch das Umfeld, beispielsweise durch die Eltern bestärkt und gefördert wird, passt sich der Hoch- oder Höchstbegabte derart an das Umfeld an, dass er regelrecht verlernt seine besonderen Fähigkeiten abrufen zu können und auch nicht lernt diese besonderen Fähigkeiten zu integrieren. Durch den Prozess des Verdrängens oder Wegdrängens der eigenen Hoch- oder Höchstbegabung, entwickelt sich bei vielen Betroffenen ein Trauma, das im Erwachsenenalter dann auch weiter das Abrufen der besonderen Fähigkeiten behindert. Im Studium beispielsweise zeigt sich dies durch übertriebene, von der Norm abweichende Prüfungsangst.

Viele Hoch- oder Höchstbegabte Underachiever wissen gar nicht, dass sie hoch- oder höchstbegabt sind!

Probleme im Berufsleben als Angestellter mit Höchstbegabung

Häufig haben Höchstbegabte auch immer wiederkehrende Probleme im Berufsleben und auch bereits in der Schule gemacht. Sind beispielsweise von Lehrern, Mitschülern, Kollegen, Vorgesetzten gemobbt worden. Konkurrenzkämpfe sind auch sehr häufig, da sich Vorgesetzte von Hoch- oder Höchstbegabten häufig bedroht fühlen.

  • Hoch- oder Höchstbegabte sprengen, häufig unbewusst, Gruppen und testen die Führung, provozieren indirekt

Hier ein interessanter Artikel dazu:

https://arbeits-abc.de/warum-hochbegabte-im-beruf-anecken/
  • Menschen mit Hoch- oder Höchstbegabung haben oft Probleme sich im Erwachsenenalter zurechtzufinden und ihren Weg zu finden
  • Da sie häufig nicht die Erfüllung und Forderung ihrer Intelligenz im alltäglichen Leben und Gleichgesinnte finden, leiden Hoch- oder Höchstbegabte häufig an Depressionen bis hin zu Suizid-Gedanken
  • Sie brauchen ein kreatives und abwechslungsreiches Aufgabenfeld
  • Hoch- oder Höchstbegabte brauchen im Supermarkt häufig die 4-fache Zeit sich für ein Produkt zu entscheiden. Wenn sie also demnächst jemanden im Supermarkt sehen, der sich die 10. Orange anschaut, obwohl alle irgendwie gleich aussehen, dann sehen sie vermutlich gerade einem Hoch- oder Höchstbegabten zu. 🙂
  • Blonde oder schwarze Frauen können AUßERDEM nicht hoch- oder höchstbegabt sein, weil sie eben blond oder schwarz sind. Das ist selbstverständlich Sarkasmus – eine weitere Eigenschaft von Höchstgabten ihren Frust und Unglauben zu kompensieren.

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  • Lange verschachtelte Sätze, wie sie auch Thomas Mann prägte.
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